Photovoltaikanlagen – Umweltfreundlicher Solarstrom!

Photovoltaik- oder auch PV-Anlagen tragen maßgeblich zur Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele der Bundesregierung bei in dem sie einen nicht unwesentlichen Anteil des erneuerbaren Stromangebots in Deutschland bereitstellen. Für Unternehmen bieten PV-Anlagen eine gute Gelegenheit, die hohen Strombezugskosten durch eigenerzeugten Strom anteilig zu verdrängen.

Was macht eine hocheffiziente PV-Anlage aus?

Während die Kosten für PV-Anlagen seit Jahren stark zurückgehen, werden die technologischen Möglichkeiten stetig weiterentwickelt. Die Optimierung der Zell- und Wechselrichtertechnologie trägt dazu bei, dass moderne PV-Anlagen immer höhere Wirkungsgrade erreichen. Da der tatsächliche Wirkungsgrad einer PV-Anlage vom Wirkungsgrad des Wechselrichters und der Kabel, der gegenwärtigen Einstrahlung auf die PV-Anlage sowie Verschmutzungen und Verschattungen abhängt, misst man die Effizienz einer PV-Anlage anhand der Performance Ratio. Diese Messgröße, häufig auch Qualitätsfaktor (Q) genannt, ist der Quotient aus dem tatsächlichen Nutzertrag einer Anlage (Ist-Ertrag) und ihrem physikalisch errechenbaren Soll-Ertrag. Die Performance Ratio wird in Prozent angegeben. Je höher der Prozentwert, desto besser. Besonders effiziente Anlagen erreichen Werte von über 80 %.

Was kostet eine effiziente PV-Anlage?

Die Kosten für eine PV-Anlage sind abhängig von der Größe der Anlage, der optimierten Ausrichtung und der Aufwendungen für die Aufstellung der Anlagen auf Dächern (Statik), Freiflächen etc. Ist die Leistungskapazität der Elektroverteileranlage Ihres Unternehmens bereits weitgehend ausgelastet sollte mit Elektroexperten eine Messung über ggf. zusätzlich notwendigen Handlungsbedarf Klarheit schaffen. Mit zunehmender Fläche einer Anlage sinken die spezifischen Kosten je m² und je kW elektrischer Leistung. Zur Einbindung des erzeugten Stroms in Ihr Unternehmen müssen die Kosten der Wechseltrichter beachtet werden: Wechselrichter sind dafür zuständig, den erzeugten PV-Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umzuwandeln, und nehmen ca. 10 % der durchschnittlichen Installationskosten ein- hier lohnt es sich auf bewährte Fabrikate mit langer Lebensdauer und einer hohen zugesicherten Zahl von Ladezyklen zurückzugreifen Die restlichen 10 % setzen sich aus den Kosten für den Stromanschluss, Stromzähler etc. zusammen. Die Betriebs- und Wartungskosten sind sehr gering.

Wie finanziere ich eine PV-Anlage?

Seit den 1990er Jahren fördert die Bundesregierung die PV-Industrie als Teil der Solarförderung. Obwohl die Förderungen zurückgehen und die ersten PV-Anlagen ab dem 1. Januar 2021 aus der EEG-Förderung (Erneuerbare-Energien-Gesetz) herausfallen, bieten Bund, Länder und Kommunen fortwährend verschiedene Möglichkeiten zur Förderung einer PV-Anlage an.

 

Haben Sie zudem darüber nachgedacht, das Energiewende-Projekt in Ihrem Unternehmen von einem externen Energiedienstleister durchführen zu lassen? Dieser Klimaschutz-Profi übernimmt alle Aufgaben von der Planung über die Finanzierung bis zur Betriebsführung.